Diabetes beim Hund – wie Sie die Zuckerkrankheit erkennen und behandeln! Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen beim Hund. Lesen Sie in unserem Beitrag wie Sie die Zuckerkrankheit erkennen können und welche entscheidende Rolle Insulin sowie eine spezielle Diätnahrung bei der Therapie spielen! 7 Diabetes

Wie entsteht Diabetes mellitus und wie äußert es sich beim Hund?

Schätzungsweise leidet einer von 100 Hunden an Diabetes. Am häufigsten betroffen sind die Altersklassen zwischen sieben und zehn Jahren. Des Weiteren zählen weibliche Tiere, kleine Hunde und bestimmte Rassen wie Beagle, Labrador und Golden Retriever zur Risikogruppe.

Erkrankt ein Tier an Diabetes, bedeutet das, dass der Organismus nicht mehr in der Lage ist, den Zuckerhaushalt zu regulieren. Grundsätzlich dient Zucker als wesentlicher Energielieferant, der tagtäglich beim Fressen von Kohlenhydraten aufgenommen wird. Anschließend kommt es beim Hund zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, der in Form von Glukose in verschiedensten Körperzellen aufgenommen und in Energie umgewandelt wird.

Bei diesem Vorgang spielt das Hormon Insulin eine entschiedene Rolle: In der Bauchspeicheldrüse gebildet, ist das lebenswichtige Insulin schließlich für den Glukose-Transport verantwortlich.

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Fazit:

Die unterschiedlichen Typen des Diabetes mellitus

Bei Verdacht schnell zum Tierarzt – so wird Diabetes diagnostiziert und therapiert

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund an Diabetes leidet, führt Sie der erste Weg zu Ihrem Tierarzt. Neben einer umfassenden Allgemeinuntersuchung wird dieser den Blutzuckergehalt messen.

Ist im Blut eine zu große Menge Glukose, also eine Hyperglykämie zu erkennen, lautet die Diagnose mir großer Wahrscheinlichkeit Diabetes mellitus.

Anschließend wird Ihr Tierarzt alle erforderlichen Maßnahmen mit Ihnen besprechen. Dazu zählen die Umstellung des Futters auf eine spezielle Diätnahrung für Diabetiker sowie eine Insulin-Therapie, bei der Sie Ihrem Hund nach entsprechender Einweisung Insulin verabreichen müssen. Es ist gut möglich, dass die Menge noch einige Male auf Ihr Tier angepasst werden muss. Sollte Ihr Hund also trotz Insulingabe weiterhin typische Symptome wie u. a. vermehrtes Trinken und Fressen zeigen, gilt es, erneut beim Tierarzt vorstellig zu werden. Langfristig gesehen sollten Sie halbjährliche Kontrolltermine einplanen. 

Spezialfutter als entscheidende Therapiemaßnahme

Diabetikerhunden wird eine kohlenhydratarme Ernährung zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels empfohlen. Dabei ist es wichtig, dass das Diätfutter ausreichend Energie mittels hochwertiger Proteine liefert. Ein hoher Rohfaseranteil kann außerdem die Einstellungsqualität des Insulins verbessern.

Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Vierbeiner ein gesundes Gewicht hat. Übergewichtige Hunde sollten demnach Schritt für Schritt ihr Gewicht reduzieren und untergewichtige Tiere bis zum Idealgewicht zunehmen. Allgemein empfiehlt sich, regelmäßige Fütterungszeiten einzuhalten und auf Leckerlis zwischendurch zu verzichten.

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