Stress beim Pferd erkennen: Anzeichen, Ursachen und Folgen frühzeitig verstehen Stress äußert sich bei Pferden unterschiedlich, oft auch nur subtil. Woran Sie frühzeitig Belastungen erkennen und wie Sie hier vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Magazinbeitrag. Jetzt informieren! 9 Magen & Darm Stress Immunsystem Ernährung Erziehung, Training & Sport

Inhaltsübersicht

Kann ein Pferd gestresst sein, obwohl es ruhig wirkt?

Woran lässt sich Stress beim Pferd erkennen?

Stress ist vor allem an Veränderungen im Vergleich zum gewohnten Verhalten des Pferdes erkennbar. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Moment, sondern das genaue Beobachten über den Alltag hinweg. 

Für Pferdehalter bedeutet das: Je besser sie ihr Pferd im Alltag kennen, desto früher fallen kleine Abweichungen auf – und desto gezielter kann reagiert werden. 

 

Auf einen Blick: Typische Stresssignale beim Pferd 

✓ veränderter Gesichtsausdruck
✓ erhöhte Wachsamkeit 
✓ Unruhe oder Rückzug 
✓ ungewohnte Reaktionen im Training 
✓ verändertes Fressverhalten 

Gut zu wissen: Pferde nehmen ihre Umwelt anders wahr

Welche Ursachen hat Stress beim Pferd?

Es ist bekannt, dass nicht nur Sport- und Rennpferde vermehrt mit Stresssymptomen zu kämpfen haben, sondern auch viele Freizeitpferde, Fohlen und Jungpferde. Auslöser sind oft nicht außergewöhnliche Situationen, sondern kleine Veränderungen im Alltag. Zu den häufigsten Belastungsfaktoren zählen: 

  • Transporte
  • Turniere und Wettkämpfe
  • Stallwechsel
  • Veränderungen innerhalb der Herde 
  • neue Routinen oder Bezugspersonen 
  • soziale Isolation 
  • Platzmangel bei Gruppenhaltung 
  • Futterwechsel oder Futterentzug (z. B. bei Koliken)


Letztendlich ist es aber auch immer eine Frage des „Gemütes“ unseres Pferdes. Schließlich können generell nervöse Naturelle eher stressbedingte Symptome aufweisen. Ausgeglichene, ruhige Charaktere bleiben hingegen eher resistent und damit auch meist gesünder. Die langfristige Stressreaktion eines Pferdes hängt häufig stärker von Haltungs- und Managementbedingungen ab als von der sportlichen Nutzung selbst.

Welche Folgen kann Stress beim Pferd haben?

Kann Stress beim Pferd den Magen beeinflussen?

Ja: In stressreichen Phasen kann ein empfindlicher Magen deutlich stärker belastet werden. Ein empfindlicher Magen ist beim Pferd häufig eine individuelle Grundeigenschaft. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass insbesondere Veränderungen im drüsenhaltigen Bereich des Magens – die Equine Glandular Gastric Disease (EGGD) – eng mit Stressbelastungen in Zusammenhang stehen. Stress kann die natürlichen Schutzmechanismen der Magenschleimhaut beeinflussen und die Entstehung von Magenschleimhautläsionen begünstigen. ² 

Besonders bei Stress durch Transport, Turniere oder Stallwechsel kann daher auch die Magengesundheit des Pferdes betroffen sein. Wer bekannte Belastungsphasen frühzeitig erkennt, kann nicht nur auf das Verhalten seines Pferdes achten, sondern auch den Magen im Blick behalten. 

 

Was hilft gegen Stress beim Pferd? 

Am wirksamsten ist es, dem Pferd möglichst viel Sicherheit, Verlässlichkeit und Orientierung zu gebenViele Belastungen lassen sich zwar nicht vollständig vermeiden, oft aber deutlich abmildern. 

Hilfreich sind beispielsweise: 

  • feste Tagesabläufe
  • konstante Bezugspersonen
  • ein pferdegerechtes Training 
  • ausreichend Sozialkontakte 
  • verkürzte Futterkarenzzeiten 
  • ausreichende Raufutter-Aufnahme 
  • viel freie Bewegung 
  • möglichst vorhersehbare Veränderungen


Sicherheit und Verlässlichkeit helfen vielen Pferden dabei, Belastungen besser zu bewältigen
 

Was unterstützt einen stressbedingt empfindlichen Magen?

Fütterungsempfehlung für EQUITOP PRONUTRIN®

Empfohlene Menge: 1 × täglich 50 g pro 100 kg Körpergewicht, vermischt mit dem Krippenfutter. 

Praktischer Tipp: Bei verzögerter oder schlechter Futteraufnahme kann die Tagesmenge auf 2 × täglich 25 g pro 100 kg Körpergewicht verteilt werden. Alternativ kann die Fütterung in den ersten 2–3 Tagen mit einer reduzierten Menge begonnen und anschließend schrittweise auf die empfohlene Tagesration gesteigert werden. 

Für eine optimale Unterstützung: EQUITOP PRONUTRIN® sollte über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen gefüttert werden. Hat sich der Zustand des Pferdes normalisiert oder gebessert, empfiehlt sich eine Fortsetzung der Fütterung für weitere zwei Wochen, um das Rückfallrisiko zu verringern. 

Bei Bedarf: Auch eine Dauer- oder Intervallfütterung ist möglich. Über zusätzliche Maßnahmen hinsichtlich Haltung, Training, Fütterung oder einer eventuell notwendigen medikamentösen Therapie sollte die behandelnde Tierärztin bzw. der behandelnde Tierarzt entscheiden. 

Jetzt vorsorgen statt später reagieren 
Informieren Sie sich über EQUITOP PRONUTRIN® und erfahren Sie, wie Sie die tägliche Fütterung Ihres Pferdes in stressreichen Phasen sinnvoll ergänzen können. 

Fazit

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