Die Pankreatitis bei Hunden & Katzen Die Bauchspeicheldrüse spielt bei Hunden und Katzen eine lebenswichtige Rolle bei der Verdauung. Lesen Sie hier, woran Sie eine Entzündung – die sog. Pankreatitis – erkennen und behandeln können. 6 Bauchspeicheldrüse

Inhaltsübersicht

Ursachen & Risikofaktoren bei Hunden und Katzen

Die genaue Ursache für die Entstehung einer Bauchspeicheldrüsenentzündung ist bis heute nicht geklärt. Jedoch lassen sich einige Risikofaktoren, die die Erkrankung begünstigen, ausmachen:

Bei Hunden gibt es anfälligere Rassen wie zum Beispiel Cavalier King Charles, Cocker Spaniel, Sheltie, Boxer oder Yorkshire Terrier. Auch Übergewicht, Erkrankungen der Schilddrüse, Diabetes mellitus, bestimmte Infektionskrankheiten und Medikamente zählen zu den Risikofaktoren.

Bei Katzen hingegen lässt sich die Pankreatitis häufig auf Bakterien innerhalb des Darms zurückführen. Doch auch die Gabe von Medikamenten oder Infektionen wie Toxoplasmose und Herpes kommen als Auslöser in Frage.

Magenverstimmung oder Bauchspeicheldrüsenentzündung? – Auf diese Symptome sollten Sie achten!

Bei Hunden ähneln die Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung meist der einer Magenverstimmung wie beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen oder Fieber. Hunde mit einer chronischen Pankreatitis zeigen häufig nur geringe Beschwerden. Achten Sie daher auf erste Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit.

Katzen mit akuter Pankreatitis verhalten sich ruhiger, wirken schlapp, verlieren an Gewicht und/oder bekommen gelblich verfärbte Schleimhäute. Da dies ebenfalls eher unspezifische Symptome sind, werden die Entzündungsvorgänge innerhalb der Bauchspeicheldrüse oft nicht sofort erkannt. Bleibt die Krankheit jedoch unbehandelt, entwickelt sich aus einer akuten Pankreatitis eine chronische Verlaufsform, die ein Leben lang immer wieder Beschwerden verursachen kann.

Hinweis:

Die richtige Diagnose zu finden ist nicht leicht

Sollte Ihre geliebte Fellnase Symptome einer Pankreatitis zeigen, ist es wichtig möglichst zeitnah Ihren Tierarzt aufzusuchen!

Dieser wird zunächst eine umfassende allgemeine Untersuchung durchführen und ein Blutbild anordnen. Zusätzlich können bildgebende Maßnahmen wie Röntgen, Ultraschall oder sogar die Computertomographie den Verdacht auf eine Entzündung untermauern und eine bessere Einschätzung über die Organfunktion, das Krankheitsstadium und dem möglichen Verlauf der Pankreatitis geben.

Da jedoch keine dieser Untersuchungen eine einhundertprozentige Aussagekraft bieten kann, ist die Diagnosestellung grundsätzlich immer von den Erfahrungswerten des Tierarztes abhängig.

So behandeln Sie die Pankreatitis

Die Behandlung der Bauchspeicheldrüsenentzündung richtet sich immer nach dem individuellen Zustand des erkrankten Tieres und ist abhängig vom Schweregrad sowie eventuell auftretenden Komplikationen. Akute schwere Fälle stellen eine ernste Gefahr für das Leben Ihres Vierbeiners dar. Daher ist häufig eine stationäre Behandlung mit Infusionen, Medikamenten und ggf. einer Zwangsernährung über eine Magen-Schlund-Sonde erforderlich.

Zusätzlich wirkt sich eine Ernährungsumstellung auf eine strenge fettarme Diät nicht nur positiv auf den Verlauf der Erkrankung aus, sondern gehört zu der wichtigsten vorbeugenden Maßnahme. Hat Ihr Hund oder Ihre Katze die akute Krankheitsphase hinter sich, können neben der Diätnahrung spezielle Ergänzungsfuttermittel mit Verdauungsenzymen die Stabilisierung des Darms unterstützen.

Unterstehend finden Sie passende Produkte für die Gesundheit Ihres Vierbeiners.

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